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Dass das US-Militär nahe der Straße von Hormuz eine iranische Stellung angegriffen hat, von der aus Drohnen gesteuert wurden, verunsicherte die Anleger. Zudem seien vier Drohnen abgeschossen worden, die eine Bedrohung für die USA darstellten, erklärte ein US-Beamter. Die Ölpreise zogen in Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg wieder an.
"Bomben statt weißer Rauch", titelten die Commerzbank-Experten in einem Marktkommentar. "Am Ende der vergangenen Woche sah es noch so aus, als könnte ein Deal mit dem Iran gar nicht schnell genug kommen. In den letzten Tagen hat sich (wie so oft) aber wieder einmal die Stimmung gedreht", schrieb Analyst Michael Pfister. Die Unsicherheit wirkte sich auch schon an den Börsen in Asien aus, wo am Donnerstag vor allem in Südkorea, Hongkong und Japan die Kurse litten.
Getragen wurden die Börsen von den Technologiewerten, die sich von den Gewinnmitnahmen zur Wochenmitte erholten. Als einziger Gewinner am Branchentableau legte der entsprechende Branchenindex 0,6 Prozent zu. Chipwerte wie ASML, STMicroelectronics und Infineon tendierten ein bis drei Prozent im Plus. Titel des französischen Zulieferers Soitec zogen nach Zahlen um 13 Prozent an.
Gesucht waren zudem Rüstungswerte. Leonardo, Rheinmetall und Renk steigerten sich zwischen 2,9 und 5,8 Prozent. Die deutlichsten Verluste gab es dagegen in Medien- und Pharmawerten.