Europas Leitbörsen am Vormittag etwas tiefer

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 © DPA, Andreas Arnold, Apa
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Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Mittwochvormittag etwas schwächer tendiert. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed konnten sie nicht an die guten Vortage anschließen. Gebremst wird die Kauflaune auch von den wieder gestiegenen Ölpreisen, die angesichts der Wahl in Israel und eines Medienberichts über mögliche US-Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November anzogen.

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Der Euro-Stoxx-50 verlor in der ersten Handelsstunde 0,19 Prozent auf 6.153,18 Punkte. In Frankfurt notierte der DAX um 0,16 Prozent schwächer bei 25.549,64 Zählern. Außerhalb der Eurozone fiel der FTSE-100 um 0,15 Prozent auf 10.670,26 Einheiten.

Im Bankensektor standen Gewinnen bei den Aktien der Deutschen Bank Abschläge bei jenen der Santander gegenüber. Das deutsche Geldhaus hatte im dritten Quartal entgegen den Analystenerwartungen erneut ein Gewinnwachstum verzeichnet. RBC-Analystin Anke Reingen sprach in ihrer ersten Reaktion von ermutigenden operativen Trends. Insbesondere im Unternehmenskundengeschäft habe sich das Ertragswachstum erholt, und anders als bei einigen Konkurrenten habe das Investmentbanking die Erwartungen erfüllt. Die Titel zogen um 2,8 Prozent an.

Santander büßten dagegen 3,6 Prozent ein. Die spanische Großbank verbuchte im dritten Quartal wegen Umbaukosten einen leichten Gewinnrückgang. Benjamin Toms von der RBC schrieb, die spanische Bank hätte bei den Kosten Fortschritte gemacht, während die Margen etwas schwach aussähen.

Nach der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal von Symrise und Aussagen zum Gesamtjahr sackte der Kurs der Aktie um knapp zehn Prozent ab und war damit größter Kursverlierer im DAX. Die spezifizierte Zielspanne für die operative Marge (Ebitda) deute für das Schlussquartal 2026 auf ein verlangsamtes Wachstum auf vergleichbarer Basis hin, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank. Die Konsensschätzungen könnten nun moderat nach unten revidiert werden, fürchtet er.

Inzwischen setzten die Aktien von Stellantis nach der Vorlage von Quartalszahlen zur Erholung an. Sie gewann in Paris zuletzt 3,6 Prozent, nachdem sie seit Jahresbeginn um über 60 Prozent gefallen waren. Jefferies-Analyst Philippe Houchois sprach nun von einem Bericht zum dritten Quartal, der ganz in Ordnung gewesen sei angesichts schwieriger Erwartungen. Zudem hob er die bestätigten Jahresziele hervor.

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