Wiener Börse steigt am Nachmittag über 7.000 Punkte

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Wiener Börse stellte neuen Rekord auf
 © Themenbild, Apa, HELMUT FOHRINGER
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Der Wiener Aktienmarkt ist am Montag wieder über die Marke von 7.000 Punkten gestiegen. Der heimische Leitindex ATX notierte am Nachmittag bei 7.035,18 Zählern und damit 1,32 Prozent über dem Niveau von Freitag. Mit zwischenzeitlichen 7.040,51 Punkten stellte der ATX einen neuen Rekord auf. Der ATX Prime stieg um 1,27 Prozent auf 3.444,19 Einheiten. Die Wiener Börse profitierte auch von positiven Analysten-Empfehlungen. Das europäische Umfeld zeigte sich leicht im Plus.

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Unklarheit herrscht weiterhin beim Thema Iran-Krieg. Teheran plant staatlichen Medien zufolge keine neuen Gespräche mit den USA über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz. Die iranische Delegation in New York habe "keine Pläne für Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten", berichtete die offizielle Nachrichtenagentur IRNA am Montag unter Berufung auf Delegationskreise. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor dem Nachrichtenportal "Axios" gesagt, er rechne mit einer Fortsetzung der Gespräche in den nächsten Tagen. Einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz hatte er allerdings zurückgewiesen.

Die Analysten von Deutsche Bank Research erhöhten ihre Empfehlung für die Verbund-Aktien von "Sell" auf "Hold". Das Kursziel revidierten sie von 55 auf 60 Euro. "Der mittelfristige Anstieg der Strompreise gleicht die Gewinnwarnung, die wir im Laufe dieses Jahres erwarten, mehr als aus. Zudem hat der österreichische Verfassungsgerichtshof in der vergangenen Woche die Rechtmäßigkeit der Gewinnabgabe in Frage gestellt; eine Entscheidung wird bis zum Jahresende erwartet", schrieb der zuständige Experte Olly Jeffrery. Zum Vergleich: Die Verbund-Aktien notierten zuletzt mit einem Plus von 3,84 Prozent bei 64,95 Euro.

Zudem erhöhten die Analysten von Deutsche Bank Research das Kursziel für die Aktien der Erste Group von 125 auf 131 Euro. Die Empfehlung "Buy" hielten sie aufrecht. Die Analysten von Barclays beließen sowohl ihr Kursziel (135 Euro) als auch ihre Empfehlung ("Overweight"). Die Erste Group hat am Freitag bekanntgegeben, ihre Beteiligung an der polnischen Tochterbank Erste Bank Polska ausbauen zu wollen. Die Erste kündigte ein freiwilliges Übernahmeangebot an, um den bestehenden Anteil von 49 Prozent an der Erste Bank Polska auf bis zu 75 Prozent aufzustocken. Sie bietet 713 Zloty (rund 163 Euro) je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 22,1 Prozent auf den Referenzpreis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Einstiegs bei der Bank im Mai 2025. Die Aktien der Erste Group notierten im Verlauf mit einem Plus von 2,68 Prozent bei 126,40 Euro.

Agrana steigerte im zweiten Quartal des Wirtschaftsjahres 2026/27 das operative Ergebnis (EBIT) deutlich und hob daher auch die Prognose für das Gesamtjahr an. Im zweiten Quartal erzielte der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 28,1 Mio. Euro, nach 22,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr belief sich das EBIT auf 63,5 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag es bei 28 Mio. Euro. Daher geht Agrana davon aus, dass das EBIT im laufenden Wirtschaftsjahr in einer Bandbreite zwischen 90 und 110 Mio. Euro liegen wird. Die Agrana-Aktien stiegen um 0,88 Prozent.

Außerdem legten die Wienerberger-Werte im ATX um 2,72 Prozent zu. Im prime market gewannen Polytec 2,94 Prozent.

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