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Der Iran hat nach eigenen Angaben in seiner Antwort auf einen Vorschlag der USA für eine Beendigung des Krieges ein Ende der Kämpfe in der gesamten Region und eine Freigabe seiner im Ausland eingefrorenen Vermögenswerte gefordert. Der Iran verlange von den USA keine "Zugeständnisse", sondern lediglich seine "legitimen Rechte", sagte der iranische Außenamtssprecher Esmail Bakaei am Montag bei einer Pressekonferenz in Teheran. Die Forderungen des Iran umfassen seinen Angaben zufolge "ein Ende des Krieges in der Region", die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die "Freigabe von Vermögenswerten, die dem iranischen Volk gehören und seit Jahren zu Unrecht gesperrt sind".
US-Präsident Donald Trump hat die Antwort bereits als "inakzeptabel" bezeichnet. Dem Nachrichtenportal "Axios" sagte er, er werde Irans unangemessene Replik zurückweisen. "Ich mag ihre Antwort nicht", sagte Trump. Er ließ offen, ob er die Verhandlungen fortsetzen will.
Von den heimischen Unternehmen gab es im Laufe des Tages keine großen Neuigkeiten. Gut gesucht waren die schwergewichteten Bankenwerte. Raiffeisen Bank International (RBI) zogen um 3,15 Prozent an. Erste Group folgten mit einem Plus von 1,16 Prozent, BAWAG mit Plus von 0,88 Prozent. Zudem präsentierten sich die Versicherungswerte gestärkt. Vienna Insurance Group (VIG) legten um 1,94 Prozent zu, UNIQA um 1,30 Prozent. Die Titel des Ölfeldausrüsters SBO stiegen um 2,54 Prozent.
AT&S drehten nach anfänglichen Abgaben zum Handelsschluss auf ein Plus von 2,19 Prozent. Seit dem Jahresauftakt legten die Papiere des Leiterplattenherstellers bereits mehr als 200 Prozent zu. Auch Palfinger erholten sich im Laufe des Tages und erreichten plus 0,56 Prozent.
Verluste gab es im ATX fast ausschließlich für die heimischen Bauwerte. Verlierer des Tages waren Strabag (-0,86 Prozent), Wienerberger (0,79 Prozent) und Porr (0,13 Prozent). Zudem verloren die Aktien des Maschinenbauers Andritz 0,13 Prozent.
Im prime market legten Agrana um 3,39 Prozent und Frequentis um 2,86 Prozent zu, während Rosenbauer um 2,33 Prozent, AMAG um 2,12 Prozent und EuroTeleSites um 1,27 Prozent nachgaben.