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Die Verbraucher blicken deshalb besorgt auf ihre persönlichen Finanzen und ihre Kaufkraft. "Etwa ein Drittel der Verbraucher nannte spontan die Benzinpreise und etwa 30 Prozent erwähnten Zölle", hieß es zur Begründung für die eingetrübte Konsumlaune. "Zusammengenommen fühlen sich die Verbraucher weiterhin von Kostendruck gebeutelt, angeführt von den stark steigenden Preisen an der Zapfsäule." Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten dürften die Stimmung kaum nennenswert aufhellen, solange die Lieferkettenstörungen nicht vollständig behoben seien und die Energiepreise nicht fallen.
Die US-Notenbank, die stabile Preise sichern und Vollbeschäftigung fördern soll, beließ den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Der scheidende Fed-Chef Jerome Powell hat eine weiter abwartende Haltung in der Geldpolitik signalisiert. Die in der Umfrage der Universität Michigan ermittelte Inflationserwartung der Verbraucher mit Blick auf die nächsten zwölf Monate dürfte den Währungshütern einiges Kopfzerbrechen bereiten: Sie lag im Mai bei 4,5 Prozent. Der aktuelle Wert verharrt damit deutlich über den 3,4 Prozent im Februar, kurz vor Beginn des Iran-Krieges.
ARLINGTON - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ROBERTO SCHMIDT