Leitbörsen in Asien schließen uneinheitlich

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Japanischer Nikkei-225 gab ein wenig nach
 © AFP, KAZUHIRO NOGI, Apa
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An den asiatisch-pazifischen Börsen hat es am Montag einen durchwachsenen Wochenauftakt gegeben. Die Hoffnungen auf Fortschritte in den Gesprächen zwischen den Kriegsparteien USA und Iran haben am Wochenende einen erneuten Rückschlag erhalten und dies stimmte die Anleger an manchen Handelsplätzen vorsichtig. Mancherorts schwappte aber im Technologiesektor KI-Euphorie von der US-Börse Nasdaq über.

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Zu den schwächsten Indizes in der Region zählte der japanische Nikkei-225, der am ersten Handelstag der Woche zum Schluss ein halbes Prozent auf 62.418 Punkte nachgab. Der australische S&P ASX 200 hatte den Handel ebenfalls ein halbes Prozent tiefer mit 8.701,80 Punkten beendet.

Die USA und der Iran kommen bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs nicht voran. Im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans auf den US-Vorschlag für eine diplomatische Lösung des Konflikts als "völlig inakzeptabel" und sprach weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. Der Iran zeigte sich davon unbeeindruckt und stellte seinerseits Forderungen.

Kräftigen Rückenwind von KI-Fantasie erhielt dagegen der Handel in Südkorea, wo der Kospi seine Rekordjagd mit einem Anstieg um mehr als vier Prozent auf 7.822,24 Punkte fortsetzte. Nur kurz nach einer vorherigen Erhöhung passten die Experten von JPMorgan ihr Kursziel für den Leitindex weiter nach oben an auf 9.000 Punkte. Im optimistischen Fall gehen die Experten der US-Bank sogar von 10.000 Punkten aus.

Über klare Gewinne konnten sich die Anleger auch an den China-Festlandbörsen freuen: Der CSI-300-Index mit den 300 dort wichtigsten Werten stieg zuletzt um 1,6 Prozent. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong zeigte sich mit einem nur knappen Anstieg um 0,1 Prozent jedoch weniger dynamisch.

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