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Ein US-Vorschlag für ein Ende des Iran-Krieges wurde von der Führung in Teheran zurückgewiesen. Der Plan wurde von iranischen Staatsmedien wie eine Aufforderung zur Kapitulation Teherans aufgenommen. Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan ein Ende des Krieges an allen Fronten sowie die Notwendigkeit, dass die USA Kriegsreparationen zahlen müssten, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV. Eine Annahme des Vorschlags hätte die Unterwerfung unter die "überzogenen Forderungen" von US-Präsident Donald Trump bedeutet.
Trump hatte die iranische Antwort auf das jüngste Angebot der US-Regierung als "völlig inakzeptabel" bezeichnet. Dem Nachrichtenportal "Axios" sagte er, er werde Irans unangemessene Replik zurückweisen. "Ich mag ihre Antwort nicht", sagte Trump, ohne auf den Inhalt des Briefes einzugehen. Er ließ offen, ob er die Verhandlungen fortsetzen will. Der Iran forderte laut Staatsmedien auch die volle Souveränität über die Straße von Hormuz sowie ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte.
Unternehmensseitig ist am Montag wenig zu erwarten. Erst am Mittwoch veröffentlichen etwa Addiko, Semperit, Verbund und Wienerberger ihre Quartalsergebnisse. Im Frühhandel zogen die Werte der Raiffeisen Bank International (RBI) um 3,93 Prozent an.
Auch die anderen schwergewichteten Bankenwerte legten am Montag in der Früh zu. Die BAWAG-Aktien gewannen 0,68 Prozent, die Erste-Group-Aktien 0,61 Prozent.
Verluste gab es hingegen für die Werte von Palfinger mit einem Minus von 2,38 Prozent. AT&S verloren 1,49 Prozent. Seit dem Jahresauftakt hatten die Papiere des Leiterplattenherstellers bereits mehr als 200 Prozent zugelegt.