Wiener Börse nach schwachem Vortag stabilisiert

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Kleiner Wochengewinn in Aussicht
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Nach dem schwachen Vortag hat sich der Wiener Aktienmarkt am Freitag versöhnlich gezeigt. Der ATX stieg am frühen Nachmittag um 0,73 Prozent auf 6.555,85 Punkte. Damit steuert der heimische Leitindex trotz des schwachen Vortages auf einen kleinen Wochengewinn zu. Das europäische Umfeld zeigte sich überwiegend ebenfalls klar im Plus. Gute Vorgaben gab es durch eine Stabilisierung der zuletzt gebeutelten Technologiewerte.

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Am Vortag hatten Anleger wegen Sorgen über die Nachhaltigkeit der massiven KI-Investitionen auf defensive Sektoren umgeschichtet. Dies hatte auch den zyklisch geprägten österreichischen Aktienmarkt belastet. An den US-Börsen hatte sich die Stimmung am Donnerstag im Handelsverlauf dann aber aufgehellt und in Asien nutzten die Anleger vor dem Wochenende die jüngste Tech-Schwäche zum Kauf. In Europa blieb die Kauflaune im Technologiesektor jedoch verhalten.

Am heimischen Markt blieb die Nachrichtenlage bis dato ruhig und die Entwicklung der Einzelwerte unspektakulär. AT&S zeigten sich nach den satten Vortagesverlusten um ein Prozent erholt. Moderate Zuwächse gab es in den Industrie- und Versorgeraktien.

Wienerberger knüpften mit plus zwei Prozent auf 16,16 Euro an ihre Erholung vom Vortag an, obwohl die Schweizer Bank UBS ihr Kursziel für die Aktien von 18,00 auf 14,50 Euro gesenkt hatte. Zudem bestätigte UBS-Analyst Julian Radlinger seine Verkaufsempfehlung und kürzte die Gewinnschätzungen deutlich zusammen.

Aktien der Erste Group standen etwas höher bei 109,80 Euro. Hier hatte die UBS ihr Kursziel leicht auf 127 Euro angehoben und empfiehlt die Titel weiterhin zum Kauf.

Unter den Nebenwerten legten Steyr Motors um 5,7 Prozent zu. Europaweit waren Rüstungswerte vor dem Wochenende nachgefragt. Der Motorenhersteller hatte zudem eine Kooperation mit dem deutschen Drohnenspezialisten Avilus bekanntgegeben.

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