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Davon profitierte die technologielastige südkoreanische Börse. Der Kospi legte um über zwei Prozent zu. Dies genügte aber nicht, den Einbruch im Wochenverlauf auszubügeln. Daher notierte der Index deutlich unter dem Stand vor einer Woche. Am Vortag war der Kospi auf den tiefsten Stand seit April gefallen.
Ähnlich sah es in Japan aus. Der Leitindex Nikkei 225 gewann zwar 1,39 Prozent auf 65.324,29 Punkte, lag damit aber ebenfalls klar unter dem Niveau vom vergangenen Freitag.
Ruhiger ging es an den anderen Börsen zu. Damit blieb die Erholung größtenteils auf den Technologiesektor beschränkt, wie Marktstratege Andreas Lipkow vom Broker CMC Marktes betonte. Ohnehin könne nicht von einer echten Entspannung die Rede sein. "Die hohen Energiepreise bleiben angesichts der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und der gestörten Lieferketten ein erheblicher Belastungsfaktor", so Lipkow. "Die zuletzt überraschend stark gestiegenen US-Verbraucher- und Erzeugerpreise haben gezeigt, wie schnell sich der Energiepreisschock auf die Inflation übertragen kann."
Verhaltener war die Entwicklung in China. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong kletterte um 0,4 Prozent, während der Shanghai Composite um 0,2 Prozent zulegte.
Der australische ASX All Ordinaries knüpfte unterdessen an die relative Stärke vom Vortag an und gewann 1,1 Prozent auf 8.940,40 Punkte.