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Am Vortag hatten KI-Aktien teils kräftig nachgegeben, während Anleger ihre Portfolios zugunsten defensiver Sektoren umschichteten. Dies hatte auch den zyklisch geprägten österreichischen Aktienmarkt spürbar belastet. Grund der teilweise KI-Kurseinbrüche waren Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.
An den US-Börsen hatte sich die Stimmung am Donnerstag im Handelsverlauf dann aber aufgehellt und in Asien nutzten die Anleger vor dem Wochenende die jüngste Tech-Schwäche zum Kauf. In Europa blieb die Kauflaune im Technologiesektor jedoch verhalten.
Am heimischen Markt blieb die Nachrichtenlage bis dato ruhig und die Entwicklung der Einzelwerte unspektakulär. AT&S zeigten sich nach den satten Vortagesverlusten stabil. Moderate Zuwächse gab es in den meisten Branchen, darunter den Bank- und Industrieaktien.
Unter den Nebenwerten legten Steyr Motors um über vier Prozent zu. Der Motorenhersteller hatte eine Kooperation mit dem deutschen Drohnenspezialisten Avilus bekanntgegeben.