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Für gute Laune sorgten anfänglich etwas fallende Ölpreise. Mittlerweile ist der Preis für die Referenzsorte Brent aus der Nordsee wieder auf 116,52 US-Dollar gestiegen und liegt damit um 0,61 Prozent über dem Vortagesschluss. Gleichzeitig hofft man wieder auf diplomatische Fortschritte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran im Konflikt am Persischen Golf.
Auch von der positiven Tendenz für KI-und Halbleiter-Werte an den US- und Asienbörsen wird Rückenwind erwartet. Der entsprechende Sektor in Europa hat heute bisher um 0,26 Prozent zugelegt. So zeigen sich die Aktien des Halbleiterherstellers AT&S wieder stark und liegen mit einem Zuwachs von 7,6 Prozent an der Spitze des ATX.
Analysten der Deutsche Bank Research haben das Kursziel für voestalpine im Vorfeld der Vorstellung der Zahlen für das 2. Quartal bei 63,00 Euro belassen und auch die Kaufempfehlung "Buy" nicht angetastet. Die Experten von Deutsche Bank Research gehen von einem schwächeren Quartal im Vergleich zum Vorquartal aus und prognostizieren ein EBITDA von 353 Mio. Euro im 2. Quartal, was ein Minus von 11 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von minus zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr wäre. voestalpine notierten heute bisher mit minus 0,48 Prozent bei 41,74 Euro.
Getragen wird heute der ATX von den Bankenschwergewichten. Raiffeisen Bank International gewannen bis 3,8 Prozent, BAWAG, 2,4 Prozent und Erste Group 1,8 Prozent.
In die entgegengesetzte Richtung zogen OMV mit minus 1,7 Prozent. Am Ende des ATX standen die Lenzing-Papiere, die bereits 5,2 Prozent abgeben mussten. Eine gute Performance im ATX Prime zeigten heute FACC, die 5,1 Prozent aufbauen konnten.