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Bestimmendes Thema bleibt - auch an der heimischen Börse - der Iran-Krieg. US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Angaben mit weiteren Verhandlungen. "Sie wollen ein Abkommen schließen, aber es ist nicht das Abkommen, das ich schließen möchte", zitierte ihn das Nachrichtenportal "Axios" aus einem Telefongespräch. Es sei das, worauf man sich vielleicht vor einem Jahr geeinigt hätte. Laut "Axios" erwartet Trump die neuen Gespräche für kommende Woche. Zwei regionale Quellen bestätigten dem US-Medium diese Pläne. Sie rechneten bereits ab Montag mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche zwischen den USA und dem Iran.
Die Analysten von Deutsche Bank Research erhöhten ihre Empfehlung für die Verbund-Aktien von "Sell" auf "Hold". Das Kursziel hoben sie von 55 auf 60 Euro. "Der mittelfristige Anstieg der Strompreise gleicht die Gewinnwarnung, die wir im Laufe dieses Jahres erwarten, mehr als aus. Zudem hat der österreichische Verfassungsgerichtshof in der vergangenen Woche die Rechtmäßigkeit der Gewinnabgabe in Frage gestellt; eine Entscheidung wird bis zum Jahresende erwartet", schrieb der zuständige Experte Olly Jeffrery. Zum Vergleich: Die Verbund-Aktien notierten zuletzt mit einem Plus von 2,96 Prozent bei 64,40 Euro.
Zudem erhöhten die Analysten von Deutsche Bank Research das Kursziel für die Aktien der Erste Group von 125 auf 131 Euro. Die Empfehlung "Buy" hielten sie aufrecht. Die Analysten von Barclays beließen sowohl ihr Kursziel (135 Euro) als auch ihre Empfehlung ("Overweight"). Die Erste Group hat am Freitag bekanntgegeben, ihre Beteiligung an der polnischen Tochterbank Erste Bank Polska ausbauen zu wollen. Die Erste kündigte ein freiwilliges Übernahmeangebot an, um den bestehenden Anteil von 49 Prozent an der Erste Bank Polska auf bis zu 75 Prozent aufzustocken. Sie bietet 713 Zloty (rund 163 Euro) je Aktie. Das entspricht einem Aufschlag von 22,1 Prozent auf den Referenzpreis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Einstiegs bei der Bank im Mai 2025. Die Aktien der Erste Group notierten im Frühhandel mit einem Plus von 1,54 Prozent bei 125 Euro.
An der Spitze des ATX standen die Wienerberger-Werte, die um 3,82 Prozent zulegten. Im prime market gewannen Polytec 5,51 Prozent.
Europäische Technologiewerte folgten im Frühhandel den Branchenverlusten in Fernost. Diese Entwicklung konnten sich auch die AT&S-Aktien nicht entziehen und sanken deutlich um 3,19 Prozent.