Wiener Börse gibt am Montag nach

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Iran-Krieg belastet Börsen nur mehr wenig
 © Roland Schlager, Apa
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Die Wiener Börse hat am Montag schwächer geschlossen. Der ATX beendete den Tag mit einem Minus von 0,47 Prozent und 6.701,69 Punkten. Auch an anderen Börsen in Europa ging es knapp nach unten, der DAX und der Euro-Stoxx-50 bewegten sich damit aber immer noch in der Nähe ihrer jüngst erreichten Allzeithochs.

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Rund zwei Monate nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen Teheran und Washington ist ein Ende des Irankriegs noch immer nicht absehbar. Die Börsen gehen mit diesem Thema aber mittlerweile verhältnismäßig gelassen um. Die Ölpreise legten am Montag nur leicht zu. Hoffnungen auf eher stabile denn steigende Zinsen in den USA, wo Wirtschaftsdaten zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen waren, stützen zudem die Märkte.

Die meisten ATX-Werte zeigten sich zum Wochenstart nur wenig bewegt. Größere Kursausschläge gab es vor allem abseits des ATX. So brachen die Aktien von Steyr Motors nach einer Prognosesenkung knapp 23 Prozent ein. Der oberösterreichische Motorenbauer hat seine Geschäftsziele für das laufende Jahr gesenkt und die Prognose für 2027 ganz zurückgenommen. Als Grund für den Schritt nannte das börsennotierte Unternehmen am Montag Verzögerungen bei internationalen Rüstungsprojekten.

Aktien von Mayr-Melnhof Karton verloren nach der Ankündigung einer Übernahme 1,8 Prozent. Der Verpackungskonzern hat den Kauf des Geschäftsbetriebs des deutschen Recyclingkartonwerks R.D.M. Arnsberg unterzeichnet. Die Analysten der Erste Group werteten die Übernahme in einer ersten Reaktion negativ. Die Experten sehen den Deal zwar als potenziell strategisch sinnvoll, stellen aber Timing und Ertrags/Risiko-Verhältnis in Frage.

Zumtobel fielen nach der Meldung eines Wechsels im Vorstand um 2,5 Prozent. Der Aufsichtsrat des Vorarlberger Leuchtenherstellers hat Heiner Lang zum neuen Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens bestellt, teilte das Unternehmen heute mit. Lang wird mit 1. September als weiteres Mitglied in den Vorstand berufen und soll ab 1. Oktober den Vorstandsvorsitz von Alfred Felder übernehmen.

Im ATX gab es am Montag nur wenig größere Kursbewegungen. Unter Druck kamen zwei Aktien aus der Baubranche: Die Titel des Baustoffriesen Wienerberger waren mit einem Minus von 3,2 Prozent die Tagesverlierer im Index. Aktien des Baukonzerns Porr verloren 2,2 Prozent. Pluszeichen gab es vor dem Hintergrund steigender Ölpreise für Öl- und Energiewerte. Aktien des Ölfeldausrüsters SBO waren mit einem Plus von 1,0 Prozent die ATX-Tagesgewinner.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER

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