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Rohöl der Nordseesorte Brent hat sich im laufenden Jahr um mehr als 60 Prozent verteuert und überwand erstmals seit Ende Juli wieder die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Für die Ölpreise sei "der Weg des geringsten Widerstands ein starker und stetiger Anstieg", so Analyst Darrell Fletcher von Bannockburn Capital Markets.
Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Öltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben mit "schweren Raketenangriffen" auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien.
An der Börse in Tokio gab der Nikkei 225 0,19 Prozent nach auf 65.142,78 Punkte.
In Südkorea stieg der technologielastige Leitindex Kospi indessen um 1,4 Prozent auf 7.051,64 Zähler, gestützt von Technologiewerten. Marktteilnehmer verwiesen auf den anhaltenden KI-Optimismus am Markt. So stieg die Aktie des Chipherstellers SK Hynix um 3,7 Prozent.
An den chinesischen Börsen schloss der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen 0,30 Prozent im Plus. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong büßte indessen 0,17 Prozent ein. In China zeigten sich die Auswirkungen gestiegener Lebensmittel- und Energiepreise. So sind die Verbraucherpreise im August gestiegen. Zudem erhöhten sich die Erzeugerpreise stärker als erwartet.
In Australien schloss der S&P ASX 200 0,11 Prozent etwas leichter.
SHANGHAI - CHINA: FOTO: APA/APA/AFP/HECTOR RETAMAL