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Das europäische Umfeld eröffnete ebenfalls mit einer freundlichen Tendenz. Rückenwind kam von Übersee, wo der S&P-500 am Vorabend ein neues Allzeithoch erreicht hatte. "Derzeit setzen Marktteilnehmer auf fortgesetzte Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran", schreiben die Analysten der Helaba: "Die Risikobereitschaft ist gestiegen und die Renditen sind im Zuge rückläufiger Energiepreise gesunken."
Von Datenseite sind am Berichtstag keine allzu großen Impulse zu erwarten. Am Nachmittag stehen in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie Stimmungs- und Produktionsdaten aus der US-Industrie auf dem Programm.
An der ATX-Spitze setzten sich die AT&S-Aktien mit plus fünf Prozent. Europaweit profitierten Titel aus der Branche von starken Zahlen des taiwanesischen Schwergewichts TSMC. AT&S, die zuletzt auch Rückenwind von Analystenseite bekommen hatten, blicken inzwischen auf einen Zuwachs von gut 130 Prozent seit Jahresbeginn zurück und sind damit heuer klarer Überflieger im heimischen Leitindex.
Außerhalb des ATX gaben Flughafen Wien nach Verkehrszahlen 0,8 Prozent ab. Trotz des Einbruchs des Verkehrs in die Region Naher und Mittlerer Osten verzeichnete der Flughafenbetreiber insgesamt ein höheres Passagieraufkommen. Zudem bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr.