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Zum Abschluss eines dreitägigen Gipfels im französischen Evian am Genfer See verständigten sich die führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) am Mittwoch auf gemeinsame Positionen zum Konflikt im Nahen Osten und zum Ukraine-Krieg. Auch in Wirtschaftsfragen, wie bei den Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Versorgung mit seltenen Rohstoffen, gab es Gemeinsamkeiten.
Der seit Jahresbeginn stark gelaufene, technologielastige Nasdaq Composite verlor nach dem Minus vom Vortag erneut 0,17 Prozent auf 26.333 Zähler. Bereits am Vortag hatte das Börsenbarometer auch wegen Gewinnmitnahmen bei den heiß gelaufenen Halbleiteraktien einen deutlichen Rückschlag erlitten. Der marktbreite S&P-500 notierte mit minus 0,04 Prozent bei 7.509 Punkten.
Bei der ersten Fed-Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird weiter keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die Notenbanker den Leitzins zum vierten Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember an der Zinsschraube gedreht, als der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war.
Die anstehende Zinssitzung sollte Hinweise liefern, welche Neuerungen der neue Notenbankpräsident plant. Allerdings geht Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank davon aus, dass tiefgreifende Änderungen bei der Geldpolitik kurzfristig kaum durchsetzbar sein dürften. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor versichert, dass er - anders als bei Amtsvorgänger Jerome Powell - keinen Druck auf den neuen Fed-Chef ausüben will.
Für die am Dienstag besonders schwachen Halbleitertitel gab es am Mittwoch eine Erholung. So legten Marvell Technology, Intel, AMD und Micron um bis zu knapp sechs Prozent zu.
SpaceX setzen mit einem Kursplus von 1,7 Prozent den Aufwärtstrends fort - wenngleich das Tempo nach dem Rekord-Börsengang damit spürbar nachlässt. An den ersten drei Handelstagen ist der Wert der Aktie bereits um fast die Hälfte zum Ausgabepreis gestiegen.
Aktuell würde das Raumfahrt- und KI-Unternehmen von Tesla-Chef Elon Musk damit Platz fünf der weltweit wertvollsten Unternehmen behaupten - vor dem Handels- und Technologieriesen Amazon, aber hinter dem Softwaregiganten Microsoft, den es am Dienstag zeitweise ebenfalls überholt hatte.