Europas Leitbörsen schließen stärker, Euro-Stoxx mit Rekord

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Euro-Stoxx-50 mit neuem Rekordhoch
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Europas Börsen haben am Mittwoch größtenteils mit moderaten Gewinnen geschlossen. Als Kursstütze erwiesen sich die Aussagen auf dem G7-Gipfel im französischen Evian am Genfer See. Demnach sehen die G7-Staaten in dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran eine "historische Chance", die Führung in Teheran vom Besitz von Atomwaffen abzuhalten. Der von US-Präsident Donald Trump erzielte Deal könne "Frieden und Sicherheit für alle in der Region bringen", hieß es.

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Der Euro-Stoxx-50 legte zur Wochenmitte um 0,68 Prozent auf 6.300 Punkte zu. Damit schaffte der Leitindex der Eurozone nicht nur den fünften Gewinntag in Folge, er schraubte auch sein Rekordhoch auf diesen Stand hinauf. Der DAX gewann leicht um 0,10 Prozent auf 24.935 Einheiten. Außerhalb der Eurozone ging es für den Schweizer SMI um weitere 0,22 Prozent auf 13.792 Punkte bergauf. Er hat zu seiner Bestmarke von 14.063 Punkten aus dem Februar aber noch etwas Luft nach oben.

Auch der britische FTSE-100 legte um dünne 0,14 Prozent auf 10.509 Punkte zu. Obwohl die Preissteigerung im Mai in Großbritannien nicht so stark wie erwartet ausgefallen sei, "zeigt sich gerade im Dienstleistungssektor eine hartnäckigere Inflation, die die Bank of England auf den Plan rufen könnte", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Vor der morgigen Sitzung der Zentralbank werden die Investoren vorsichtiger und warten auf die geldmarktpolitischen Signale."

Im europäischen Branchentableau waren Technologiewerte mit dem anhaltenden SpaceX-Hype am meisten gefragt. Sie legten wie auch der Banksektor um über zwei Prozent zu.

Dagegen standen Autoaktien auf den Verkaufszetteln der Anleger ganz oben. Der Sektor gab um 3,22 Prozent nach. Am Dienstag hatte der Verkaufseinbruch auf dem chinesischen Markt die Stimmung getrübt - einen Tag später gab es mit einer Prognosesenkung von BMW die nächste schlechte Nachricht.

Einen Teilerfolg vermeldete Bayer. Der milliardenschwere US-Vergleich des Agrarchemiekonzerns um den Unkrautvernichter Glyphosat ist von einem Richter zurück an ein Gericht in Missouri verwiesen worden. Einige Kläger hatten ein US-Bundesgericht angerufen, um die Rechtmäßigkeit der Einigung zu prüfen. An dem Gericht in St. Louis (Missouri) sind laut Bayer die meisten Klagen zum glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup anhängig. "Die Entscheidung schafft die dringend benötigte Klarheit für alle Parteien und ermöglicht, dass das Genehmigungsverfahren dort fortgesetzt werden kann", hieß es am Mittwoch in einer Stellungnahme von Bayer. Die Aktien von Bayer legten zum Handelsschluss um 4,8 Prozent auf 37,74 Euro zu.

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