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Den seit Jahresbeginn stark gelaufenen, technologielastigen Auswahlindex Nasdaq-100 erwartet der Broker IG indes am Mittwoch 0,6 Prozent erholt bei 30.156 Punkten. Am Vortag hatte das Börsenbarometer auch wegen Gewinnmitnahmen bei den heiß gelaufenen Halbleiteraktien einen deutlichen Rückschlag erlitten. Doch auch für diese dürfte es nun wieder bergauf gehen.
Bei der ersten Fed-Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh wird weiter keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die Notenbanker den Leitzins zum vierten Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember an der Zinsschraube gedreht, als der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war.
Die anstehende Zinssitzung sollte Hinweise liefern, welche Neuerungen der neue Notenbankpräsident plant. Allerdings geht Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank davon aus, dass tiefgreifende Änderungen bei der Geldpolitik kurzfristig kaum durchsetzbar sein dürften. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor versichert, dass er - anders als bei Amtsvorgänger Jerome Powell - keinen Druck auf den neuen Fed-Chef ausüben will.
Für die am Dienstag besonders schwachen Halbleitertitel zeichnet sich am Mittwoch eine Erholung ab. So legten Marvell Technology, Intel, AMD und Micron vorbörslich um bis zu knapp 4 Prozent zu.
Bei SpaceX zeichnet sich mit einem Kursplus von 1,8 Prozent eine Fortsetzung des Aufwärtstrends ab - wenngleich das Tempo nach dem Rekord-Börsengang damit spürbar nachlässt. An den ersten drei Handelstagen ist der Wert der Aktie bereits um fast die Hälfte zum Ausgabepreis gestiegen.
Aktuell würde das Raumfahrt- und KI-Unternehmen von Tesla-Chef Elon Musk damit Platz fünf der weltweit wertvollsten Unternehmen behaupten - vor dem Handels- und Technologieriesen Amazon, aber hinter dem Softwaregiganten Microsoft, den es am Dienstag zeitweise ebenfalls überholt hatte.