Welser "Insektenfirma" Reploid plant Aktiensplit 1:15

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Fliegen werden mit Lebensmittel-Resten gemästet
 © Themenbild, Apa, GEORG HOCHMUTH
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Das oberösterreichische "Insektenfirma" Reploid Group AG plant eine Aufteilung seiner Aktien im Verhältnis 1:15. Ziel ist es, das Papier für Kleinanleger attraktiver und leichter handelbar zu machen, wie das an der Wiener Börse gelistete Unternehmen am Montag mitteilte. Über den Aktiensplit soll die ordentliche Hauptversammlung am 14. September 2026 entscheiden.

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Voraussetzung für die Maßnahme ist eine Erhöhung des Grundkapitals von 110.881 Euro auf 1.663.215 Euro aus Gesellschaftsmitteln ohne Ausgabe neuer Aktien. Das soll durch die Umwandlung eines Teilbetrags der freien Kapitalrücklagen erfolgen. Laut Firmengründer und CEO Philip Pauer notierte die Aktie zuletzt bei 1.700 Euro. Nach dem Split würde der Kurs rechnerisch bei etwa 113 Euro liegen. Das Unternehmen ist seit Juli 2025 an der Wiener Börse im Segment direct market plus gelistet und beschäftigt derzeit mehr als 190 Leute.

Reploid errichtet und serviciert für seine Kunden modulare und skalierbare Mastanlagen für Insekten. Dort erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven der Schwarzen Soldatenfliege eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Lebensmittel-Reststoffen. Reploid verkauft die Mastlarven entweder direkt oder weiterverarbeitet zu Proteinen und Fetten zum Beispiel an Abnehmer aus der Tierfuttermittelindustrie. Aus den Nebenprodukten der Insektenmast (Insektenfraß) stellt das Unternehmen organischen Dünger her.

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