Wachstum der japanischen Industrie verlangsamt sich im Mai

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Exporte und Rohstoffpreise legten stark zu
 © AFP, RICHARD A. BROOKS, Apa
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Das Wachstum der japanischen Industrie hat sich im Mai wegen stark steigender Kosten infolge des Nahost-Konflikts leicht abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel auf 54,5 Punkte von 55,1 Zählern im April, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Das Barometer bleibt jedoch über der Marke von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

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Die Produktion Japans stieg den fünften Monat in Folge, wenn auch langsamer als im Vormonat. Dies lag den Angaben zufolge nicht nur an höheren Verkäufen, sondern auch am Aufbau von Lagerbeständen.

Die Unternehmen versuchten, sich gegen Produktengpässe und Preisrisiken durch den Krieg im Nahen Osten abzusichern, erklärte Annabel Fiddes, Ökonomin bei S&P Global Market Intelligence. Während die Neuaufträge insgesamt langsamer wuchsen, legte das Exportgeschäft dank einer höheren Nachfrage aus den USA und Asien so stark zu wie seit Mai 2021 nicht mehr. Gleichzeitig stiegen die Einkaufspreise für Rohstoffe wegen des Iran-Kriegs so schnell wie seit September 2022 nicht mehr. Die Geschäftsaussichten für das kommende Jahr hellten sich im Vergleich zum April auf. Damals war das Vertrauen auf den tiefsten Stand seit den Zollbelastungen im April 2025 gefallen.

HEKINAN - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/RICHARD A. BROOKS

To go with AFP story US-Japan-tariff-trade-diplomacy-automobile, REPORTAGE by Hiroshi HIYAMA.

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