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Im Mittelpunkt stünden die Zusagen für die Werke Emden, Zwickau und Hannover, hieß es in dem Bericht. Bei dem Gespräch soll es um die Frage gehen, ob und wie VW die Zusagen aus dem Zukunftstarifvertrag 2024 weiter einhält, verlautete aus Verhandlerkreisen. Der Abschluss war hart erkämpft worden. Erst nach Warnstreiks und einem einwöchigen Verhandlungsmarathon kurz vor Weihnachten gab es eine Einigung.
Der Kompromiss sieht den Abbau von 35.000 Jobs in Deutschland bis 2030 vor. Zudem wurden Bonuszahlungen und Zulagen gekürzt und Lohnerhöhungen auf Eis gelegt. VW verzichtet im Gegenzug auf betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen - und sagte Investitionen und neue Produkte für die deutschen Standorte zu.
Die IG Metall und der Betriebsrat hatten Mitte September die Revisionsklausel aus dem Tarifvertrag vom Dezember 2024 gezogen. Diese sieht Gespräche mit dem Management vor, wenn sich die Rahmenbedingungen änderten. Kommt es bei den Verhandlungen zu keiner Einigung, kann nach Gewerkschaftsangaben die Schlichtungsstelle angerufen werden.
Im Dezember 2024 hatten sich Arbeitnehmer und Vorstand nach monatelangem Ringen auf einen Tarifvertrag geeinigt. Dabei verständigten sich beide Seiten auf den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen. Im Gegenzug sagte der Vorstand unter anderem eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2030 und Modelle für die Standorte Emden, Zwickau und Hannover zu. VW-Chef Oliver Blume hat zuletzt seinen Sparkurs noch einmal verschärft. Er will die Rendite bis 2030 auf neun Prozent steigern. Dazu sollen rund 50.000 Stellen weltweit wegfallen. Vier deutsche Werke stehen auf dem Prüfstand.