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"Tatsächlich war das Wachstum dank einer deutlichen Geschäftstätigkeitszunahme im Servicesektor und soliden Zuwächsen bei der Industrieproduktion so kräftig wie zuletzt im April 2023", erläuterte S&P Global. Dies sei in erster Linie auf das höhere Auftragsplus zurückzuführen. Der Stellenaufbau blieb demnach gedämpft, da die Geschäftsaussichten auf ein Dreimonatstief sanken.
"Das Verarbeitende Gewerbe, angeführt von Deutschland, erlebt seine beste Wachstumsphase seit über vier Jahren, angetrieben von steigenden Ausgaben für KI und Verteidigung", sagte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global. Da auch der Aufschwung im Dienstleistungssektor angezogen habe, signalisierten die jüngsten Zahlen eine Verbesserung der Konjunkturentwicklung auf breiter Basis.
Die Wirtschaft der Eurozone hatte bereits im Frühjahr trotz der Belastungen durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,6 Prozent geglänzt.