Eurozone: Signale für starkes Wirtschaftswachstum

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Einkaufsmanagerindex steigt auf 53,1 Punkte
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Die Wirtschaft in der Eurozone wächst einer Umfrage zufolge so stark wie seit knapp dreieinhalb Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex - der die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern zusammenfasst - stieg im September um 1,1 Zähler auf 53,1 Punkte, wie der Finanzdienstleister S&P Global am Mittwoch zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten dagegen einen Rückgang auf 51,7 auf dem Zettel. Wachstum wird ab Werten von 50 angezeigt.

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"Tatsächlich war das Wachstum dank einer deutlichen Geschäftstätigkeitszunahme im Servicesektor und soliden Zuwächsen bei der Industrieproduktion so kräftig wie zuletzt im April 2023", erläuterte S&P Global. Dies sei in erster Linie auf das höhere Auftragsplus zurückzuführen. Der Stellenaufbau blieb demnach gedämpft, da die Geschäftsaussichten auf ein Dreimonatstief sanken.

"Das Verarbeitende Gewerbe, angeführt von Deutschland, erlebt seine beste Wachstumsphase seit über vier Jahren, angetrieben von steigenden Ausgaben für KI und Verteidigung", sagte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global. Da auch der Aufschwung im Dienstleistungssektor angezogen habe, signalisierten die jüngsten Zahlen eine Verbesserung der Konjunkturentwicklung auf breiter Basis.

Die Wirtschaft der Eurozone hatte bereits im Frühjahr trotz der Belastungen durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,6 Prozent geglänzt.

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