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Der Umsatz der größten Sparte lag mit 27,8 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau, sodass sich die Marge um rund einen Prozentpunkt auf 4,7 Prozent verringerte. Trotz des widrigen Umfelds hält der Technologiekonzern, der auch Maschinen und Anlagen für die Industrie, Haushaltswaren und Elektrowerkzeuge sowie Energie- und Gebäudetechnik anbietet, an seinen Jahreszielen fest. Bosch hatte sich nach einem schwachen Jahr 2025 zwei bis fünf Prozent mehr Umsatz und eine Gewinnmarge von vier bis sechs Prozent vorgenommen.
In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz in allen vier Geschäftsfeldern nominal um 3,6 Prozent auf 46,4 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis sank um 100 Mio. Euro auf 2,2 Mrd. Euro, was eine Marge von 4,6 (Vorjahr: 5,1) Prozent ergab. "Nach einem soliden Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sehen wir uns auf der Zielgeraden für 2026, brauchen aber noch einen starken Endspurt", sagte Finanzchef Markus Forschner. Bosch müsse weiter Kosten und Komplexität reduzieren.
Unterdessen geht der im vergangenen Jahr eingeläutete Stellenabbau weiter: Nach dem ersten Halbjahr zählte die Bosch-Gruppe insgesamt noch 406.225 Beschäftigte, das waren 6.549 weniger als Ende letzten Jahres. In Deutschland schrumpfte die Belegschaft um rund 4.000 Personen auf knapp 119.000. Von 2025 bis 2030 sollen im Konzern 22.000 Arbeitsplätze wegfallen, der Großteil davon im Zuliefergeschäft Mobility in Deutschland. Der Betriebsrat von Bosch warnte in der vergangenen Woche vor weiterem massivem Arbeitsplatzverlust in den 2030er-Jahren wegen des Umstiegs auf Elektroautos und chinesischer Billigkonkurrenz. Betriebsratschef Frank Sell forderte mehr Schutz und Förderung von der Politik.