Kursplus bei Börsengang von Gasmotorenhersteller Innio

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Aufschlag von 23 Prozent am 1. Handelstag
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Der österreichische Gasmotorenhersteller Innio ist bei seinem Börsendebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem kräftigen Kursplus empfangen worden. Die Papiere schlossen ihren ersten Handelstag am Donnerstag mit einem Aufschlag von 23 Prozent auf 33,30 Dollar ab. Das Unternehmen wird damit insgesamt mit 25 Milliarden Dollar (21,5 Mrd. Euro) bewertet.

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Al Alpine, Haupteigentümer von Innio und im Besitz des Finanzinvestors Advent und des Staatsfonds von Abu Dhabi ADIA, nahm bei dem Börsengang 2,43 Milliarden Dollar ein. Beim Verkauf der 90 Millionen Aktien wurde mit 27 Dollar je Aktie das obere Ende der Zeichnungsspanne von 24 bis 27 Dollar erreicht.

Das aus Jenbach in Tirol stammende Unternehmen profitiert davon, dass Rechenzentren wegen des stark steigenden Bedarfs für Künstliche Intelligenz (KI) derzeit weltweit buchstäblich aus dem Boden schießen. Die Gasmotoren von Innio sind sowohl zur Stromerzeugung als auch zur Kühlung der Rechenzentren gefragt. Am Markt sei das Interesse an Unternehmen groß, die die physischen Grundlagen für KI böten, wie Strom, Kühlung, Netzmanagement und so weiter, sagte Lukas Mühlbauer vom Analysehaus IPOX Research. "Die starke Nachfrage kommt auch daher, dass es sich nicht um eine spekulative "KI-Story" in einem frühen Stadium handelt, sondern um ein etabliertes Unternehmen mit GE-Geschichte."

Der Finanzinvestor Advent hatte die damalige GE Jenbacher 2018 für 3,25 Milliarden Dollar vom US-Elektronikkonzern General Electric gekauft. Der offizielle Hauptsitz ist mittlerweile München. Geführt wird Innio seit 2021 vom ehemaligen Osram-Chef Olaf Berlien. Einer der wichtigsten Kunden von Innio ist Kiel, wo das Unternehmen Strom und Wärme für Tausende Haushalte bereitstellt.

KI-Rechenzentren benötigen extrem viel Strom, viel mehr als normale Rechenzentren. Viele Betreiber suchen angesichts von Engpässen im Stromnetz nach alternativen Stromquellen. Ende März hatte Innio Aufträge für Rechenzentren im Volumen von einer Milliarde Dollar in den Büchern stehen, das ist gut dreimal so viel wie vor Jahresfrist.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/AFP/ANGELA WEISS

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