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Der geringere Umsatz spiegle das geplante Ende des Verkaufs an Dritte sowie einen "angepassten Lieferzeitraum an das US-Verteidigungsministerium" wider, schreibt Valneva. Den höheren Nettoverlust begründet das Unternehmen mit dem geringeren Umsatz, Einmaleffekten bei den Warenherstellungskosten sowie mit Leerlaufkosten. Bei den Einmaleffekten verweist Valneva auf Vertragsbeendigungen, Anpassungen der Standardkosten und Abschreibungen auf Vorräte.
Zudem wird bei dem Pharmakonzern umstrukturiert. Die Geschäftsabläufe sollen gestrafft und die Ressourcen auf das Kerngeschäft und wichtige strategische Projekte konzentriert werden. Der weltweite Personalstand soll um 10 bis 15 Prozent reduziert werden. Die Betriebskosten sollen damit gegenüber dem Vorjahr um 25 bis 35 Prozent eingedämmt werden. Im Geschäftsjahr 2025 hatte Valneva laut Geschäftsbericht durchschnittlich 694 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Gesamtjahr 2025 schrieb Valneva einen Verlust von 115,2 Mio. Euro, nach 12,2 Mio. Euro im Jahr davor. Die Umsätze stiegen indessen von 169,6 Mio. Euro auf 174,7 Mio. Euro an.
Für 2026 trüben sich die Aussichten für das Unternehmen ein. Die Erwartung für die Produktumsatzprognose sinkt von zuvor 145 bis 160 Mio. Euro auf eine Spanne zwischen 135 bis 150 Mio. Euro.