USA: Private Einkommen steigen schwächer als erwartet

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PCE-Preisindikator unverändert bei 3,4 Prozent
 © GETTY IMAGES NORTH AMERICA, SCOTT OLSON, Apa
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In den USA sind die privaten Einkommen schwächer gestiegen als erwartet. Im August legten die Einkommen im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Einkommen um revidiert 0,3 (zuvor 0,4) Prozent gestiegen.

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Die Konsumausgaben legten hingegen wie erwartet zu. Hier meldete das Ministerium für August einen Anstieg um 0,9 Prozent. Analysten hatten mit diesem Zuwachs gerechnet. Im Vormonat hatten die Konsumausgaben nur um 0,1 Prozent zugelegt.

Der Preisindex PCE, ein von der US-Notenbank Fed bevorzugter Preisindikator, verharrte im August auf 3,4 Prozent, während Analysten einen Wert von 3,7 Prozent erwartet hatten. Allerdings wurde die Jahresrate für Juli nach unten revidiert, von zuvor 3,7 auf 3,4 Prozent.

Im Monatsvergleich stiegen die Preise wie erwartet um 0,3 Prozent. Die Kernrate, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, verharrte auf 3,0 Prozent. Allerdings wurde auch hier der Wert für den Vormonat deutlich nach unten revidiert, von zuvor 3,3 Prozent auf nur noch 3,0 Prozent.

Der PCE-Index stellt die Preisentwicklung für private Haushalte dar und wird an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Zuletzt hatte die Notenbank den Leitzins Mitte September um 0,25 Prozentpunkte angehoben und in eine Spanne zwischen 3,75 und 4,00 Prozent gesetzt.

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