US-Importpreise zogen im September stark an

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Preise für Einfuhren legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent zu
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Die US-Importpreise haben im September kräftig angezogen - ein schlechtes Vorzeichen für die Entwicklung der Inflation. Die Preise für US-Einfuhren legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 1,1 Prozent. Hier hatten von Reuters befragte Ökonomen nur mit einem Zuwachs von 0,8 Prozent gerechnet, nach einem Plus von revidiert 0,5 Prozent im August.

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Die USA importieren viele Waren, Vorprodukte und Rohstoffe aus dem Ausland. Daher wirken sich steigende Einfuhrpreise letztlich auch auf die Inflation aus. Befeuert vom Ölpreisschock, hat die Inflation mit einer Jahresteuerungsrate von zuletzt 3,7 Prozent kräftig Schub aufgenommen.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hatte den Leitzins im September im Kampf gegen die Inflation auf die neue Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. US-Notenbankchef Kevin Warsh hält sich zum Zinsausblick zwar weiter bedeckt, die Finanzmärkte rechnen aber angesichts der hohen Inflation für Dezember mit einem zweiten Schritt nach oben im laufenden Jahr.

OAKLAND - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN

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