US-Börsen zur Eröffnung wenig bewegt

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Geplanter KI-Gipfel im Fokus
 © AFP, CHARLY TRIBALLEAU, Apa
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Nach einem schwachen Wochenauftakt sind die Anleger an den US-Börsen auch am Dienstag zunächst vorsichtig geblieben. Die wichtigsten Indizes gaben im frühen Handel tendenziell etwas nach. Vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag und mangels konkreter Verhandlungsfortschritte im Nahost-Konflikt fehlten eindeutige Kaufargumente. Zulegen konnten aber einige Aktien mit KI-Bezug.

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Der Dow Jones Industrial fiel um 0,23 Prozent auf 51.362,27 Punkte. Der marktbreite S&P-500 büßte 0,07 Prozent auf 7.678,02 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq Composite ging es um 0,04 Prozent auf 26.809,38 Einheiten hinunter.

Die Verhandlungen mit den USA über die Straße von Hormuz gehen nach Worten des iranischen Außenministers weiter. In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden, sagte Abbas Araqchi laut seinem Ministerium in New York. Die Öllieferungen durch die umkämpfte Meeresstraße nehmen zu. Immer wieder gibt es aber auch Berichte über den Beschuss von Schiffen.

Im Fokus steht neben dem Nahen Osten einmal mehr das Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI). Bei einem Kreisen zufolge geplanten KI-Gipfeltreffen im Weißen Haus sollen führende Branchenvertreter darüber diskutieren, wie der richtige Weg zwischen Innovation und Kontrolle aussieht. An dem Termin nehmen neben US-Präsident Donald Trump und dem Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson auch der Tech-Visionär Elon Musk, der Präsident des KI-Vorreiters OpenAI sowie die Chefs des Chipriesen Nvidia und des OpenAI-Rivalen Anthropic teil.

Anthropic sorgte außerdem für Neuigkeiten in puncto Börsengang, der zuletzt in der Schwebe war. Berichten zufolge strebt Anthropic eine Bewertung von über zwei Billionen US-Dollar an, was den bisherigen Rekordhalter SpaceX überbieten würde. Laut der Landesbank Baden-Württemberg sind aber besonders die für die kommenden Jahre geplanten KI-Infrastrukturausgaben mit 518 Milliarden Dollar "exorbitant" hoch.

Für die Titel von Nvidia gab es weitere Kursgewinne von 0,6 Prozent. Sie hatten am Montag nach der angekündigten, massiven Aufstockung von Aktienrückkäufen den Gewinnmitnahmen im Sektor getrotzt.

"Trotz der zuletzt aufgekommenen Zweifel an Wachstum, Investitionen und Bewertungen bleibt die KI-Story für viele Investoren attraktiv", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Die ersten Risse sind sichtbar, aber die Story ist noch lange nicht gebrochen. Solange die Anleger an die langfristigen Wachstumsperspektiven glauben, werden Rücksetzer bei den entsprechenden Aktien weiterhin auch als Kaufgelegenheiten gesehen."

Die Anteilscheine von AMD verteuerten sich um 1,5 Prozent. Der Chipkonzern gibt im Wettstreit mit Branchenführer Nvidia mehr als acht Milliarden Dollar für das Start-up einer KI-Pionierin aus. Um Technik für die nächste Generation Künstlicher Intelligenz zu bauen, müsse man tiefgründig verstehen, wie sich die KI-Modelle entwickelten, begründete AMD-Chefin Lisa Su die Übernahme der Firma World Labs. Deren Gründerin Fei-Fei Li wird Chefwissenschaftlerin von AMD.

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