US-Börsen uneinheitlich: Dow im Plus, Tech-Aktien schwach

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Technologieaktien leiden weiter unter Sorgen um KI-Rentabilität und steigende Zinsen
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Die US-Börsen sind am Freitag ohne klare Richtung in den Handel gestartet. Schwach zeigten sich vor allem Technologiewerte. Der technologielastige Nasdaq Composite fiel um 0,60 Prozent auf 26.553,785 Punkte. Der breiter aufgestellte S&P-500 ermäßigte sich um 0,10 Prozent auf 7.736,20 Zähler. Der stärker mit traditionellen Unternehmen bestückte Dow Jones befestigte sich hingegen um 0,33 Prozent auf 52.350,57 Zähler.

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Die am Nachmittag gemeldeten Wirtschaftsdaten bestätigten das Bild von Wirtschaftswachstum bei gleichzeitiger Inflation und wirkten sich nicht merklich aus. Die US-Industrieproduktion ist im September stärker als erwartet um 0,7 Prozent gestiegen. Die US-Importpreise haben im September gleichzeitig stark angezogen. Die Preise für US-Einfuhren legten gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent zu.

Sorgen um den KI-Sektor und die Börsenbewertungsniveaus der dazugehörigen Aktien belasteten hingegen weiter die Technologiewerte. Aktien von KI-Unternehmen litten zuletzt stark unter Zweifeln, ob sich die massiven Investitionen in Rechenzentren lohnen werden.

Dazu kamen die Ängste vor Inflation und damit auch gegensteuernden Zinserhöhungen der Notenbank, die die Kredite der Technologiekonzerne für den Aufbau von KI-Infrastruktur verteuern würden. Zuletzt hatten überraschend hoch ausgefallene Inflationszahlen die Sorgen genährt, dass die US-Notenbank Fed ihren Leitzins bereits im Oktober ein weiteres Mal anheben könnte. Dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, zuletzt in einer Rede nicht spezifisch zur Geldpolitik äußerte, linderte die Zinsängste allerdings etwas.

Unter den Einzelwerten stiegen die Aktien von Tesla im Frühhandel um 1,1 Prozent. Der Elektroautobauer stellte nach einiger Verzögerung endlich einen Sportwagen vor, der dank Raketendüsen kurze Entfernungen im Flug zurücklegen kann. Bei der Präsentation in der texanischen Stadt Waco flog der Tesla Roadster dank seiner Kaltgas-Triebwerke unter anderem mit einer Seitenrolle über geparkte andere Modelle des Elektroauto-Herstellers. Der Sportwagen werde 2028 in die Produktion gehen, sagte Tesla-Chef Elon Musk.

Der US-Schadenversicherer Travelers steigerte trotz stagnierender Einnahmen und höherer Katastrophenschäden seinen Gewinn im Sommer leicht. Das Unternehmen hatte mehr Rückstellungen für frühere Schäden aufgelöst, wodurch der Überschuss im Jahresvergleich um zwei Prozent stieg. Travelers-Aktien gewannen zuletzt moderate 0,8 Prozent.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS

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