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Der marktbreite S&P 500, der erst am Donnerstag eine Bestmarke aufgestellt hatte, gab 0,07 Prozent auf 7.403 Punkte nach. Für den am Donnerstag ebenfalls rekordhohen Tech-Auswahlindex Nasdaq Composite ging es um 0,51 Prozent auf 26.091 Punkte bergab.
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt. Er habe das Militär der Vereinigten Staaten angewiesen, die Attacke nicht durchzuführen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Gleichzeitig soll das Militär demnach "jederzeit" bereit sein, einen umfassenden groß angelegten Angriff zu beginnen, falls keine akzeptable Vereinbarung mit dem Iran erzielt werde.
Trump schrieb weiter, er sei von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gebeten worden, den geplanten Militärschlag vorerst auszusetzen, da es derzeit ernsthafte Verhandlungen gebe. Er habe aus Respekt vor dieser Bitte entsprechend gehandelt.
Im Dow zählte UnitedHealth mit weiteren Gewinnmitnahmen von 0,7 Prozent zu den größten Verlierern. Als Belastung erwies sich der Ausstieg der bekannten Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bei dem Krankenversicherer. Zudem hat Berkshire bei der Fluggesellschaft Delta Air Lines eine Beteiligung von 2,6 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die Delta-Aktien schlossen nach deutlichen Verlaufsgewinnen kaum verändert.
Die Titel von Rocket Lab gewannen mehr als fünf Prozent. Hier sorgte ein Bericht des "Wall Street Journal" für Auftrieb, wonach der Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk am 12. Juni über die Bühne gehen soll. Dabei wolle SpaceX bis zu 80 Milliarden US-Dollar bei Investoren einsammeln, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg strebt SpaceX bei der Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an.
Bei Dominion Energy konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 9,4 Prozent freuen. Der US-Energiekonzern Nextera will das Unternehmen für rund 67 Milliarden Dollar in eigenen Aktien übernehmen, woraufhin die Nextera-Titel 4,6 Prozent einbüßten.
Die Papiere von Regeneron Pharmaceuticals knickten um fast zehn Prozent ein, nachdem eine Melanom-Studie für das Mittel Fianlimab die Erwartungen verfehlt hatte.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS