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Wachstumstreiber war vor allem die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Prämienzuwachs von 16,2 Prozent auf rund 3,16 Mrd. Euro. Wesentlichen Anteil daran hatte das starke externe Geschäftsvolumen der Rückversicherungstochter UNIQA Re in Zürich. Die Netto-Combined-Ratio verschlechterte sich leicht von 90,5 auf 91,6 Prozent, blieb aber auf einem sehr guten Niveau. Die Combined Ratio ist eine zentrale Kennzahl in der Schaden- und Unfallversicherung. Sie zeigt, wie viel von den verdienten Prämien für Schäden und laufende Versicherungskosten wieder ausgegeben wird.
Trotz des Prämienwachstums sank das versicherungstechnische Ergebnis um 4,9 Prozent auf 360 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verdoppelte sich hingegen de facto auf 176 Mio. Euro.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand vorbehaltlich außergewöhnlich hoher Belastungen durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen weiterhin ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 und 570 Mio. Euro. An der Ausschüttungsquote von 50 bis 60 Prozent der Gewinne hält das Unternehmen ebenso fest wie an der Strategie einer jährlich steigenden Dividende je Aktie.
Die regulatorische Solvency-II-Kapitalquote lag zur Jahresmitte bei komfortablen 271 Prozent, nach 275 Prozent am Jahresende 2025.