
von
So stieg der Konjunkturklimaindex im Einzelhandel zuletzt an - von minus 11,5 Punkten im Juni auf minus 5,7 Punkte im Folgemonat. Sowohl die aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartungen für die kommenden Monate hätten sich verbessert, selbiges gelte für das Stimmungsbild bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Die private Konsumnachfrage dürfte sich aber weiter verhalten entwickeln, zumal die hohen Preissteigerungen - etwa bei Diesel - weiterhin die verfügbaren Einkommen belasten würden, so die Einschätzung des Wifo.
Neben den geopolitischen Unsicherheiten sei der außergewöhnlich heiße und trockene Sommer aus Sicht des Handels für einzelne Nicht-Lebensmittel-Segmente belastend gewesen. Vor allem im Modehandel war das den Angaben zufolge der Fall, zumal länger anhaltende Hitzeperioden den Saisonwechsel und damit den Kauf von Übergangs- und Herbstware verzögern würden.