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Als Hauptgründe für den Umsatzrückgang nannte das Unternehmen den erwarteten Nachlaufeffekt nach dem niedrigen Auftragseingang des Jahres 2025 sowie operative Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten. Belastend wirkten auch Fremdwährungseffekte, ohne die der Erlösrückgang währungsbereinigt 14,7 Prozent betragen hätte.
Das Betriebsergebnis (EBIT) sank von 28,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 6,9 Mio. Euro, das EBITDA von 44,5 Mio. auf 24,2 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge blieb mit 11,8 Prozent zweistellig. Nach einer Dividendenauszahlung von 11,8 Mio. Euro im zweiten Quartal betrug das Eigenkapital zum 30. Juni 427,0 Mio. Euro.
Trotz der schwachen Halbjahreszahlen betonte CEO Klaus Mader, dass im Kerngeschäft ein neuer Zyklusaufschwung beginne und die Talsohle durchschritten sei. Der Auftragsbestand stieg seit Jahresbeginn um 31,7 Prozent auf 117,9 Mio. Euro. Insbesondere die Precision-Technology-Sparte verzeichnete mit einem Umsatzplus von 21,8 Prozent vom ersten auf das zweite Jahresviertel die erste quartalsweise Steigerung nach acht rückläufigen Quartalen.
SBO möchte sich außerdem weniger abhängig vom Öl- und Gasgeschäft machen: Der Anteil des Auftragseingangs aus neuen Geschäftsfeldern wie Geothermie, 3D-Metalldruck und neuen Hochleistungswerkstoffen nähere sich bereits der Marke von zehn Prozent, teilte das Unternehmen mit.