Strafe für Bitpanda wegen Verstößen gegen neue Kryptoregeln

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Grund sind nicht eingehaltene Regeln rund um ein Informationsdokument
 © HARALD SCHNEIDER, Apa
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Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat erstmals eine Strafe nach der sogenannten MiCAR-Verordnung der Europäischen Union (EU) erlassen. Getroffen hat es die Kryptoplattform Bitpanda, die 70.000 Euro zahlen musste, berichtet "Der Standard" am Mittwoch. Grund sind Verstöße gegen Vorgaben rund um ein Informationsdokument, ein "Whitepaper" eines Tokens. Von Bitpanda hieß es auf APA-Anfrage, dass man die von der FMA aufgezeigten Punkte behoben und die Strafe akzeptiert habe.

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In einem "Whitepaper" wird für Anlegerinnen und Anleger unter anderem erklärt, was ein Token (Kryptovermögenswert, Anm.) kann, wofür er gedacht ist und welche Risiken damit verbunden sind. Laut Bitpanda wurden ausschließlich Termin- und Formvorgaben rund um die Veröffentlichung des Whitepapers und eines begleitenden Informationsdokuments beanstandet. Kundengelder oder die Sicherheit der Plattform seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Die seit Kurzem vollständig geltende MiCAR-Verordnung gibt den Rechtsrahmen für Kryptodienstleister in der EU vor. Sie soll unter anderem für Transparenz am Kryptomarkt sorgen und den Anlegerschutz verbessern.

FRANKFURT - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/HARALD SCHNEIDER

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