Steyr Motors kürzt Prognose für 2026, kippt Ziele für 2027

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Ziele waren zu optimistisch
 © Barbara Gindl, Themenbild, Apa
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Der oberösterreichische Motorenbauer Steyr Motors hat seine Geschäftsziele für das laufende Jahr gesenkt und die Prognose für 2027 ganz zurückgenommen. Als Grund für den Schritt nannte das börsennotierte Unternehmen am Montag Verzögerungen bei internationalen Rüstungsprojekten. Im ersten Halbjahr 2026 lag der vorläufige Umsatz mit 22,8 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahreswert (23,1 Mio. Euro). Der detaillierte Halbjahresbericht folgt am Mittwoch.

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Konkret rechnet die Unternehmensführung für das Gesamtjahr 2026 nur noch mit einem Konzernumsatz von 56 Mio. bis 61 Mio. Euro, was einem Umsatzwachstum von 15 bis 25 Prozent gegenüber 2025 entspricht. Bisher waren 75 Mio. bis 95 Mio. Euro angepeilt worden. Auch beim Gewinn werden die ursprünglichen Ziele verfehlt: Die erwartete EBIT-Marge sinkt von zuvor mindestens 15 Prozent auf nun 8 bis 12 Prozent. Als Hauptgrund für die Korrektur werden verschleppte öffentliche Beschaffungs-, Genehmigungs- und Abnahmeprozesse bei internationalen Projekten genannt. Dadurch seien im ersten Halbjahr Umsätze von rund 10 Mio. Euro nicht realisiert worden und es würden weitere Verzögerungen drohen. Das bereinigte EBIT für die ersten sechs Monate lag bei nur 0,1 Mio. Euro.

Auch die bisherige Mittelfristprognose für das kommende Jahr, die einen Umsatz von rund 140 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 40 Mio. Euro vorsah, ist nicht haltbar und wird zurückgenommen.

Für Steyr Motors ist es nicht die erste Prognosekürzung wegen Projektverzögerungen. Schon im Herbst 2025 hatte das Unternehmen seine Ziele für das damalige Geschäftsjahr zurückschrauben müssen.

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