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Ziel sei es unter anderem, Fahrzeuge der chinesischen Premium-Elektromarke Voyah in einigen europäischen Märkten zu verkaufen. Zudem prüfen die Partner eine lokale Fertigung von Dongfeng-Modellen im Stellantis-Werk im französischen Rennes.
Mit dem Schritt will Stellantis die Auslastung seiner Fabriken verbessern. Erst kürzlich hatte der europäisch-amerikanische Konzern eine gemeinsame Produktion mit seinem anderen chinesischen Partner Leapmotor in Spanien angekündigt, wo unter anderem ein Elektro-SUV von Opel ab 2028 vom Band laufen soll. Weitere Einblicke in die Strategie des Autobauers werden für Donnerstag erwartet: Auf einem Kapitalmarkttag dürfte Konzernchef Antonio Filosa den Investoren Pläne vorstellen, wie Stellantis in Europa und Nordamerika Marktanteile zurückgewinnen will.
Für den staatlichen chinesischen Autobauer Dongfeng ist das Abkommen Teil seiner globalen Expansionspläne. Das Unternehmen strebt bis 2030 einen jährlichen Absatz von rund fünf Millionen Fahrzeugen an, wovon mehr als 40 Prozent außerhalb Chinas verkauft werden sollen. Dongfeng ist bereits seit langem mit dem Peugeot-Hersteller PSA verbunden, der 2021 mit Fiat Chrysler zu Stellantis fusionierte. Die Chinesen halten nach wie vor einen Anteil von gut einem Prozent an Stellantis. Erst in der vergangenen Woche hatten die beiden Konzerne zudem vereinbart, dass Dongfeng künftig Autos der Marken Jeep und Peugeot in China bauen wird.