Panzerbauer KNDS trennt sich von Aktienpaket an Renk

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Beteiligung bleibt bei 10 Prozent
 © AFP, DANIEL KARMANN, Apa
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Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS trennt sich von gut einem Drittel seines Pakets an Aktien des Getriebeherstellers Renk. KNDS platziert über Nacht 5,8 Millionen Aktien des Augsburger Unternehmens, bei dem der Rüstungskonzern beim Börsengang als Ankeraktionär eingestiegen war. Das entspricht einem Anteil von 5,8 Prozent; zehn Prozent will KNDS offenbar behalten.

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Renk ist einer der wichtigsten Getriebelieferanten für KNDS-Panzer wie den "Leopard 2". Die Renk-Aktien würden institutionellen Investoren zu einem Preis von 44,95 Euro angeboten, teilten die begleitenden Banken am Dienstagabend mit. Das wäre ein relativ geringer Abschlag von knapp drei Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Renk hatten am Dienstag mit 46,27 Euro vier Prozent fester geschlossen. KNDS winkt damit ein Erlös von gut 260 Millionen Euro - und ein saftiger Gewinn.

KNDS hatte den Börsengang von Renk vor gut zwei Jahren mit dem Kauf von 6,67 Prozent der Anteile gestützt. Der Ausgabepreis lag damals bei 15 Euro. Zudem hatte sich KNDS vom damaligen Renk-Eigentümer, dem Finanzinvestor Triton, eine Kaufoption auf weitere 18,4 Prozent der Aktien zum Preis von rund 20 Euro zusichern lassen. Darüber kam es aber zum Streit, weil die Renk-Aktie nach dem Börsengang schnell nach oben schoss. Am Ende einigten sich die beiden Parteien auf einen Kompromiss, der KNDS zu einer Beteiligung von 15,8 Prozent verhalf. Seit Oktober 2025 hat sich der Kurs der Renk-Aktie allerdings fast halbiert.

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