Stahlhändler KlöCo im ersten Quartal profitabler

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KlöCo mit gutem Geschäftsgang
 © DPA, Bernd Thissen, Apa
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Der vor der Übernahme stehende deutsche Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) hat zum Jahresauftakt trotz eines Umsatzrückgangs den operativen Gewinn gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBITDA) vor Sondereffekten kletterte im ersten Quartal auf 46 (Vorjahr: 42) Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz schrumpfte unterdessen wegen des Verkaufs von acht Standorten in den USA um 5,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

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Bereinigt um diesen Effekt seien Absatz und Umsatz um jeweils 2,1 Prozent gestiegen. Unter dem Strich verringerte sich der Konzernverlust deutlich auf vier Millionen Euro nach einem Minus von 28 Millionen ein Jahr zuvor.

Für das zweite Quartal rechnet KlöCo mit einem operativen Ergebnis vor Sondereffekten zwischen 40 und 80 Millionen Euro. "Wir haben unser operatives Ergebnis im ersten Quartal 2026 deutlich gesteigert", sagte Vorstandschef Guido Kerkhoff. Dies zeige, dass das Geschäftsmodell auch in einem schwierigen Marktumfeld trage. Ein zentrales Ereignis sei das Erreichen der Mindestannahmeschwelle im Übernahmeangebot durch den US-Konkurrenten Worthington Steel gewesen.

Der US-Stahlkonzern Worthington Steel hat sich den Angaben zufolge inzwischen rund 61,87 Prozent aller KlöCo-Aktien gesichert. Der Abschluss der Transaktion wird nach den noch ausstehenden behördlichen Freigaben für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.

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