Staatsanwaltschaft München prüft KNDS-Panzerdeal mit Katar

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Korruptionsverdacht
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Ein Milliardengeschäft des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS mit Katar aus dem Jahr 2013 wird ein Fall für die Münchner Staatsanwaltschaft. Die Ermittler hätten KNDS Deutschland im Rahmen eines Vorermittlungsverfahrens kontaktiert und Informationen angefordert, teilte eine KNDS-Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage mit. Das Unternehmen kooperiere vollständig mit den Behörden. Die Staatsanwaltschaft München antwortete zunächst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

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Ausgangspunkt sind Berichte über Schmiergeldzahlungen bei dem Geschäft. KNDS hatte im Frühjahr externe Fachleute damit beauftragt, das Geschäft wegen Korruptionsvorwürfen zu überprüfen. Die Untersuchung sei weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen, hieß es. Anzeichen, dass sich KNDS-Mitarbeiter strafbar gemacht hätten, gebe es nicht.

Bei dem Geschäft geht es um den Verkauf von 62 Leopard-2-Kampfpanzern und 24 Panzerhaubitzen 2000 an das Emirat im Jahr 2013. Der Auftrag hatte Berichten zufolge einen Wert von 1,89 Milliarden Euro. Dabei bestehe der Verdacht, dass Provisionen in Millionenhöhe an eine Beratungsfirma in Katar Schmiergeldzahlungen gewesen seien, hieß es. Der damalige deutsche Teil des Unternehmens firmierte noch unter dem Namen Krauss-Maffei Wegmann (KMW).

REMSCHEID - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/AFP/INA FASSBENDER

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