Dienstleister-Stimmung der Eurozone trübte sich etwas ein

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Eurozone auf einem "soliden Wachstumskurs"
 © AFP, ANGELA WEISS, Apa
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Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich im August überraschend etwas eingetrübt. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel geringfügig um 0,1 Punkte auf 51,6 Punkte, wie S&P am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Nach drei Anstiegen in Folge ist der Stimmungsindikator damit erstmals wieder gesunken.

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In einer ersten Schätzung waren 51,7 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Der Stimmungsindikator liegt weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Eurozone, hielt sich der Indikator für die Dienstleisterstimmung weiterhin knapp unter der Expansionsschwelle. Die erste Schätzung wurde nach oben revidiert. Der französische Indikator ist hingegen stärker gefallen als in der ersten Schätzung ermittelt. Der Indikator für Spanien ging zurück, hielt sich aber weiter deutlich über der Expansionsschwelle. In Italien verbesserte sich der Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen deutlich.

Der Indikator für die Gesamtwirtschaft der Eurozone verharrte auf 52,0 Punkten, eine erste Schätzung von 52,1 Punkten wurde damit geringfügig nach unten revidiert. Die Umfrageergebnisse würden darauf hindeuten, dass die Eurozone im dritten Quartal auf einem "soliden Wachstumskurs" ist, sagte Joe Hayes, Analyst bei S&P Global Markets. "Die Industrie hat erfreulich an Fahrt gewonnen, und der Servicesektor hat die anfängliche Schwäche nach dem Anstieg der Energiepreise zu Beginn des Nahostkonflikts überwunden."

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS

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