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Der kanadische Sportbekleidungshersteller Lululemon hat am Donnerstag seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt und damit die Anleger verschreckt. Die Aktien des Unternehmens brachen im nachbörslichen Handel um rund 15 Prozent ein. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Lululemon nun mit einem Umsatzrückgang von fünf bis sieben Prozent, nachdem bestenfalls mit stagnierenden Erlösen oder einem Minus von bis zu einem Prozent kalkuliert worden war.
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Der Gewinn je Aktie soll zwischen 9,48 und 9,73 Dollar liegen, teilte das Unternehmen mit. Lululemon hatte 10,95 bis 11,15 Dollar in Aussicht gestellt.
Die gesenkten Erwartungen unterstreichen die Herausforderungen für die neue Vorstandschefin Heidi O'Neill, die in der kommenden Woche ihr Amt antritt. Die frühere Nike-Managerin muss sich mit einer schwächelnden Nachfrage und zunehmender Konkurrenz durch aufstrebende Marken wie Alo Yoga und Vuori auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt auseinandersetzen. Seit Beginn des Jahres 2025 hat die Lululemon-Aktie fast 69 Prozent an Wert verloren. Zuletzt hatte der Konzern einen erbitterten Machtkampf mit seinem Gründer Chip Wilson beigelegt.