Sparprogramm und besseres Angebot treiben H&M-Gewinn an

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
H&M mit einem starken Schlussquartal 2025
 © APA/APA (AFP/GETTY)/JUSTIN SULLIVAN
©APA/APA (AFP/GETTY)/JUSTIN SULLIVAN
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Der schwedische Modekonzern H&M hat im Vorjahr dank Sparmaßnahmen und eines besseren Warenangebots mehr verdient. Das operative Ergebnis kletterte um rund sechs Prozent auf 18,4 Milliarden schwedische Kronen (rund 1,62 Milliarden Euro), wie der Zara-Rivale am Donnerstag mitteilte. Die operative Marge verbesserte sich auf 8,1 Prozent von 7,4 Prozent.

von

Maßgeblich trug dazu ein starkes Schlussquartal bei: In den drei Monaten bis Ende November sprang das operative Ergebnis um 38 Prozent auf 6,36 Milliarden Kronen. Dies gelang, obwohl der Umsatz um knapp fünf Prozent auf 59,2 Milliarden Kronen sank. "Durch ein gestärktes Kundenangebot, eine gute Kostenkontrolle und eine verbesserte Lagerlogistik machen wir in einem herausfordernden Umfeld weiterhin wichtige Schritte in Richtung all unserer langfristigen Ziele", erklärte Konzernchef Daniel Erver. Der Umsatztrend sei über das Gesamtjahr positiv, und das Ergebnis habe sich im zweiten Halbjahr verbessert. Für den Zeitraum von Dezember 2025 bis Jänner 2026 rechne er jedoch mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang von zwei Prozent. Die Dividende will H&M auf 7,10 Kronen je Aktie von 6,80 Kronen anheben.

Die Modebranche ringt mit der mauen Konsumlaune, Inflation und mit den von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzöllen. Allerdings war auch Marktführer Inditex mit Marken wie Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti und Bershka mit starken Zuwächsen ins Wintergeschäft gestartet. Der Branchenprimus gilt als Indikator für die gesamte Fast-Fashion-Industrie.

Über die Autoren

Logo