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Das niederländische Unternehmen gehört zu den sogenannten Neoclouds. Diese Firmen spezialisieren sich auf den Bau und Betrieb von KI-Rechenzentren. Da die großen Technologiekonzerne dringend zusätzliche Rechenkapazitäten für ChatGPT, Gemini & Co. benötigen, wächst die Branche rasant. Nebius will bis 2030 Rechenzentren mit einem Strombedarf von insgesamt fünf Gigawatt in Betrieb nehmen. Dies entspricht der Leistung von vier bis fünf Atomkraftwerken. Nebius hat vom Softwarekonzern Microsoft und der Facebook-Mutter Meta milliardenschwere Aufträge zur Bereitstellung von Rechenkapazitäten erhalten.
Nvidia hatte im Jänner seinen Anteil am Nebius-Rivalen CoreWeave für ebenfalls zwei Milliarden Dollar verdoppelt. Der Chipkonzern hat sich zudem verpflichtet, CoreWeave in den kommenden Jahren sämtliche anderweitig nicht verkaufte Rechenkapazität abzukaufen. Dieser Vertrag hat ein Volumen von zunächst 6,3 Milliarden Dollar. CoreWeave-Titel gewannen am Mittwoch vorbörslich rund fünf Prozent.