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Im Dezember lag die Teuerung mit 3,0 Prozent noch deutlich höher. Die spanische Inflation hat sich damit den zweiten Monat in Folge abgeschwächt. Der Rückgang im Jänner ist allerdings etwas schwächer als erwartet ausgefallen. Analysten hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 2,4 Prozent erwartet.
Mit dem erneuten Rückgang nähert sich die Inflation in Spanien der Teuerung in anderen Ländern der Eurozone. In der Eurozone insgesamt liegt die Inflation laut jüngsten Daten im Dezember bei zwei Prozent und damit auf dem Niveau, das die Europäische Zentralbank (EZB) mittelfristig anstrebt. Zum Vergleich: In Österreich lag der Preisanstieg im Dezember bei 3,8 Prozent und damit erstmals seit Juli wieder unter 4,0 Prozent.
Im Monatsvergleich meldete das spanische Statistikamt für Jänner einen Rückgang der Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Im Dezember waren die Preise in dieser Betrachtung noch gestiegen.
Das Wirtschaftswachstum ist hingegen angestiegen. Im Vorquartal war die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone um 0,6 Prozent gewachsen. Analysten hatten für den Zeitraum Oktober bis Dezember im Schnitt ebenfalls ein Wachstum von 0,6 Prozent erwartet.