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Die SNB will mit dem Schritt sicherstellen, dass der Geldmarkt effizient funktioniert. Die Anpassung wirke den Folgen der höheren Mindestreserveanforderungen entgegen, die seit Mitte 2024 gelten. Auf die aktuelle Ausrichtung der Geldpolitik habe die technische Änderung keinen Einfluss, hieß es weiter.
Experten werteten den Schritt als Maßnahme zur Belebung des Handels zwischen den Instituten. "Anstatt die Negativzinsen zu zahlen, ermutigt dies die Banken, überschüssige Liquidität an andere Banken zu verleihen", erklärte UBS-Ökonom Maxime Botteron. Dies sei wichtig, da der Interbankenmarkt die Basis für den Referenzzinssatz Saron bilde, an dem viele Kredite und Hypotheken hingen. Würde der Schwellenwert nicht gesenkt, müssten weniger Banken Negativzinsen zahlen und hätten somit weniger Anreiz, Geld am Markt anzubieten, so der Experte.