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Hatte sich schon 2024 ein scharfer Gegenwind für die Schwaben angedeutet, kam es im vergangenen Jahr noch dicker. Die Geschäfte in China stockten, die Zölle in den USA kosteten viel Geld und die Elektro-Modelle des Unternehmens fanden deutlich weniger Anklang als erwartet. Ex-Porsche-Chef Oliver Blume hat daher vor seinem Abgang noch die Strategie umgekrempelt - mehr Verbrenner im Angebot sollen wieder Schub geben.
Doch die Kehrtwende kostet erst einmal richtig Geld. Allein dafür fielen rund 2,4 Milliarden Euro an. Zusätzlich belasteten die Abwicklung der Batterie-Tochter mit rund 700 Millionen Euro - und die US-Zölle mit etwa demselben Betrag. Insgesamt macht das demnach Sonderkosten von rund 3,9 Milliarden Euro.
Der operative Gewinn sackte um 92,7 Prozent auf 413 Millionen Euro ab. Im Autogeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen - lag der operative Gewinn sogar lediglich bei 90 Millionen Euro. 2024 waren es noch rund 5,3 Milliarden Euro, wie aus der Bilanz der Konzernmutter Volkswagen hervorgeht.
Porsche erwartet für das laufende Jahr zwar wieder bessere Geschäfte. Das Management um den neuen Unternehmenschef Michael Leiters rechnet aber weiterhin mit "sehr herausfordernden Marktbedingungen" und geopolitischen Unsicherheiten. Potenzielle Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten seien nicht berücksichtigt. Leiters hat zu Jahresbeginn die Nachfolge von Blume angetreten, der sich seitdem auf die Führung der Konzernmutter Volkswagen konzentriert.