Siemens will Zugtechnik-Hersteller Mer Mec schlucken

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Volumen der Übernahme bei einer Milliarde Euro
 © AFP, CHRISTOF STACHE, Apa
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Siemens will seine Zugsparte einem Insider zufolge mit der Übernahme des italienischen Signal- und Schienenmesstechnik-Herstellers Mer Mec stärken. Die Transaktion mit einem Volumen von rund einer Milliarde Euro könne noch in dieser Woche bekanntgegeben werden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte als erste über das Interesse von Siemens berichtet.

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Mer Mec mit Sitz in Monopoli bei Bari gehört einer Investmentholding ihres Vorstandschefs Vito Pertosa, der auch an Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt beteiligt ist. Ein Mer-Mec-Sprecher sagte, das Unternehmen könne sich erst am Mittwoch zu dem Thema äußern. Derzeit gebe es nichts zu berichten. Siemens wollte zu den Informationen keine Stellung nehmen.

Mer Mec stand Insidern zufolge seit längerem zum Verkauf. Das Kerngeschäft des Unternehmens sind Messzüge, mit denen man den Zustand der Schieneninfrastruktur kontrollieren kann. Mer Mec übernimmt die Messungen auch als Dienstleister selbst. Die Messtechnik wird inzwischen auch in der Stahlindustrie eingesetzt. Vor gut zwei Jahren war Mer Mec mit der Übernahme des Signalanlagen-Geschäfts der japanischen Hitachi in Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit 550 Mitarbeitern auch in dieses Geschäftsfeld expandiert. Hitachi Rail musste sich auf Geheiß der Kartellbehörden von dem Geschäft nach der Übernahme von Thales GTS trennen.

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