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Die Erträge stiegen auf 1,96 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 entspricht. Dazu trug die im vergangenen Monat übernommene Rivalin, die Mailänder Investmentbank Mediobanca, mit rund 925 Mio. Euro bei. MPS, die älteste Bank der Welt, bestätigte ihr Ziel eines Nettogewinns von über 3,5 Mrd. Euro bis Ende 2026.
Zuletzt war Monte dei Paschi von einer Führungskrise erschüttert worden. Der Verwaltungsrat hatte Konzernchef Luigi Lovaglio abgesetzt, ehe ihn die Aktionäre im April wieder im Amt bestätigten.
Nach der staatlichen Rettung im Jahr 2017 und der schrittweisen Reprivatisierung zwischen 2023 und 2024 steht die Bank nun vor einer neuen strategischen Phase. Durch die Übernahme von Mediobanca ist MPS zum größten Anteilseigner des Versicherers Generali aufgestiegen - einem Schlüsselunternehmen der italienischen Finanzwirtschaft.