Siemens Healthineers bekommt schwachen Dollar zu spüren

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Siemens Healthineers kämpft auch mit den Zöllen
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Der Medizintechnik-Konzern Siemens Healthineers hat im ersten Quartal 2025/26 den schwachen Dollar und die Umwälzungen im chinesischen Gesundheitswesen zu spüren bekommen. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis zwar um knapp vier Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, nach Währungseffekten stand aber ein Minus von 1,5 Prozent zu Buche, wie die Siemens-Tochter am Donnerstag in Erlangen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 5,45 Milliarden gerechnet.

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Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel von Oktober bis Dezember um 1,5 Prozent auf 809 Millionen Euro, übertraf damit aber die Erwartungen der Experten. Die operative Umsatzrendite blieb mit 15,0 Prozent stabil.

"Wir hatten einen sehr guten Start mit höherem Gewinn und Profitabilität in unserem Kern aus Imaging und Precision Therapy - und das trotz erheblichen Gegenwinds durch Währungseffekte und Zölle", sagte Vorstandschef Bernd Montag. Vor allem die Labor-Sparte Diagnostics litt unter dem Kampf der chinesischen Behörden gegen Korruption im Gesundheitswesen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 456 Millionen, der um 4,7 Prozent geringer ausfiel als ein Jahr zuvor. Siemens Healthineers bestätigte die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2025/26 (Ende September) - ein vergleichbares Umsatzwachstum von fünf bis sechs Prozent und einen Gewinn je Aktie von 2,20 bis 2,40 Euro, verweist aber auch hier auf "erhebliche negative Währungseffekte".

EYNSHAM - GROSSBRITANNIEN: FOTO: APA/APA/AFP/POOL/PETER CZIBORRA

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