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Die Aktionärinnen und Aktionäre sollen davon profitieren: Die Briten kündigten für die nächsten Monate Aktienrückkäufe im Volumen von 5 Mrd. Dollar an, um 2 Mrd. mehr als im abgelaufenen Quartal. Auch die übrigen Kennziffern übertrafen die Erwartungen: So kommt Shell beim Abbau der Nettoverschuldung weiter voran, sie sank etwas stärker als geschätzt. Und der Zufluss an Barmitteln fiel vor allem dank Derivategeschäften überraschend hoch aus.
Der seit neun Monaten andauernde Krieg im Nahen Osten verhalf Shell zu Rekordmargen bei der Umwandlung von Rohöl in Kraftstoffe wie Diesel. Die Raffineriemargen lagen bei 42 Dollar pro Barrel (Fass zu 159 Liter), verglichen mit 11,6 Dollar im Vorjahr und 24 Dollar im Vorquartal.
Auch die einzelnen Geschäftsbereiche übertrafen die Erwartungen. Die Sparte für integriertes Gas erzielte einen Gewinn von 3,04 Mrd. Dollar, während die Sparte für die Förderung (Upstream) 3,19 Mrd. Dollar zum Ergebnis beitrug. "Der unermüdliche Fokus von Shell auf die operative Leistung hat in einem Quartal mit anhaltenden schweren Störungen des globalen Energiesystems zu sehr starken Ergebnissen geführt", sagte Konzernchef Wael Sawan.
AUSTIN - USA: FOTO: APA/APA/GETTY IMAGES/BRANDON BELL