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Getragen wurde das Wachstum vor allem von der zivilen Instandhaltung und dem Ersatzteilgeschäft. Für beide Bereiche hob MTU den Ausblick an. Die Erwartungen für das zivile Seriengeschäft wurden hingegen gesenkt. Unverändert blieb der Ausblick für das Militärgeschäft. Der Auftragsbestand lag Ende September mit 29,8 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau.
Nach dem deutlichen Wachstum in den ersten neun Monaten blickt das Management optimistischer auf den Umsatz im Gesamtjahr. Wegen hoher Nachfrage vor allem bei der Instandhaltung in der Zivilluftfahrt und eines günstigen Dollar-Wechselkurses grenzte der Konzern am Donnerstag seine Umsatzprognose für 2026 nach oben ein.
"Wir gehen davon aus, dass wir 2026 einen Umsatz von 9,5 bis 9,7 Milliarden Euro erreichen", erklärte Finanzvorständin Katja Garcia Vila. Bisher hatte MTU einen bereinigten Umsatz zwischen 9,2 und 9,7 Milliarden Euro erwartet.
FRIEDRICHSHAFEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Patrick Seeger